AGB

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Atlas Marketing GmbH (Locally Visible)

Stand: 05.11.2026

Die Atlas Marketing GmbH, Goltzstrasse 13B, 10781 Berlin, vertreten durch den Geschäftsführer Jasper Dürr, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 228.247 B (nachfolgend „Anbieter“), erbringt unter der Marke Locally Visible Leistungen zur lokalen Suchmaschinenoptimierung und damit verbundene Leistungen, insbesondere die Betreuung von Google-Unternehmensprofilen, die Erstellung und den Betrieb von Websites und lokalen SEO-Unterseiten sowie Reporting. Verträge kommen direkt zwischen dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) und dem Anbieter zustande.

§ 1 Geltungsbereich und Fassung

(1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Anbieter und Kunde. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.

(2) Regelungen im Vertrag oder Angebot gehen diesen Geschäftsbedingungen vor. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

(3) Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss gültige Fassung. Jede Fassung trägt ein Datum („Stand“) und wird vom Anbieter archiviert. Online abrufbar ist die aktuelle Fassung, frühere Fassungen erhält der Kunde auf Anfrage.

(4) Änderungen dieser Geschäftsbedingungen bietet der Anbieter dem Kunden spätestens zwei Monate vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht vor dem Wirksamwerden in Textform widerspricht. Auf diese Folge und auf das Widerspruchsrecht weist der Anbieter im Änderungsangebot ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gilt die bisherige Fassung weiter.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt zustande durch die Buchungsbestätigung des Kunden im Portal des Anbieters, durch Unterzeichnung des Angebots oder durch Bestätigung des Angebots in Textform.

(2) Ist eine Probephase vereinbart, beginnt die Vertragslaufzeit mit deren Ende, sofern der Kunde nicht vorher in Textform widerspricht.

(3) Ein Widerrufsrecht besteht nicht.

§ 3 Leistungen des Anbieters

(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Vertrag oder Angebot. Leistungen, die dort nicht aufgeführt sind, werden gesondert vereinbart und nach vorherigem Angebot in Textform berechnet.

(2) Der Anbieter schuldet die vereinbarten Maßnahmen, nicht einen bestimmten Erfolg. Platzierungen in Suchmaschinen und die Darstellung bei Google hängen von Dritten ab, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(3) Bei der Betreuung von Google-Unternehmensprofilen übermittelt der Anbieter Beiträge im Auftrag des Kunden. Für Inhalte, die der Kunde vorgibt oder freigibt, ist der Kunde verantwortlich.

(4) Der Anbieter bietet Support per E-Mail und in eingeschränktem Umfang telefonisch.

(5) Der Anbieter darf zur Leistungserbringung Dienstleister einsetzen. Für Unterauftragsverarbeiter im Sinne des Datenschutzrechts gilt § 11.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Leistung nötigen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig bereit und benennt einen Ansprechpartner. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

(2) Der Kunde versichert, an den von ihm bereitgestellten Texten, Bildern, Logos und sonstigen Materialien die erforderlichen Rechte zu besitzen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesen Materialien oder auf vom Kunden veranlassten Inhalten beruhen.

§ 5 Websites, Unterseiten, Domain und Hosting

(1) Die Domain des Kunden bleibt Eigentum des Kunden und bei dessen Registrar. Übernimmt der Anbieter die DNS-Verwaltung, gibt er sie auf Verlangen des Kunden, spätestens aber bei Vertragsende, ohne zusätzliche Kosten zurück und übergibt eine vollständige Liste aller Einträge. Ein Zurückbehaltungsrecht an der Domain oder an ihren Einstellungen besteht nicht.

(2) Änderungen an DNS-Einstellungen, an Hosting oder Server des Kunden sowie die Installation von Plugins, Skripten oder Code auf Websites, die der Kunde selbst betreibt, nimmt der Anbieter nur nach vorheriger Zustimmung des Kunden in Textform vor.

(3) Betreibt der Anbieter Websites oder Unterseiten für den Kunden, erhält der Kunde einen eigenen Zugang zum bereitgestellten Content-Management-System. Einzelheiten zu Einbindung, Betrieb und Vertragsende regelt der Vertrag.

(4) Für die übrige Website des Kunden, ihr Hosting und ihre Inhalte ist der Kunde verantwortlich, soweit der Vertrag nichts anderes regelt.

(5) Websites und Unterseiten, die der Anbieter für den Kunden erstellt, gehören mit Inhalten, Bildern und Daten dem Kunden. Während der Zusammenarbeit liegen sie auf Konten des Anbieters. Nach Vertragsende überträgt der Anbieter sie auf Wunsch auf eigene Konten des Kunden, Preis und Umfang regelt der Vertrag. Am Quellcode erhält der Kunde ein Nutzungsrecht für seine eigene Website.

§ 6 Entgelt und Zahlung

(1) Die Entgelte ergeben sich aus dem Vertrag oder Angebot. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind mit Erhalt fällig. Der Kunde ist mit dem Versand elektronischer Rechnungen einverstanden.

(3) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, kann der Anbieter seine Leistungen sieben Tage nach erfolgloser Mahnung aussetzen. Es gelten die gesetzlichen Verzugszinsen von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz. Die Domain des Kunden und ihre Erreichbarkeit sind von einer Aussetzung ausgenommen.

(4) Der Anbieter kann laufende monatliche Entgelte höchstens einmal innerhalb von zwölf Monaten anpassen, wenn sich seine Kosten, etwa für Personal, Hosting, Drittanbieter oder Sicherheit, erhöhen. Er kündigt die Anpassung in Textform an. Übersteigt die Erhöhung die Entwicklung des Verbraucherpreisindex, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen. Auf dieses Recht weist der Anbieter in der Ankündigung hin.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Soweit der Vertrag nichts anderes regelt, beträgt die Laufzeit 12 Monate ab Vertragsbeginn. Sie verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von mindestens 30 Tagen vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.

(2) Die Kündigung bedarf der Textform. Eine E-Mail genügt.

(3) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Wird das Google-Unternehmensprofil des Kunden gesperrt oder entzieht der Kunde dem Anbieter während der Laufzeit den Zugriff darauf, bleibt die Zahlungspflicht bestehen, sofern der Anbieter die Sperrung nicht zu vertreten hat. Der Anbieter erbringt in diesem Fall die übrigen Leistungen weiter, soweit sie ohne den Zugriff möglich sind.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Software, Vorlagen, Layouts und Werkzeuge des Anbieters bleiben sein Eigentum, soweit § 5 Abs. 5 nichts anderes regelt. Rechte daran erhält der Kunde nur, soweit der Vertrag dies ausdrücklich regelt.

(2) An den für den Kunden erstellten Ergebnissen, insbesondere Texten, Bildern und Gestaltungen, erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für die eigenen Zwecke seines Unternehmens, auch über das Vertragsende hinaus.

(3) Vom Kunden bereitgestellte Materialien bleiben beim Kunden. Er räumt dem Anbieter daran ein einfaches Nutzungsrecht für die Zwecke des Vertrags ein, das mit Vertragsende erlischt.

(4) Der Anbieter darf den Kunden mit Namen, Logo und Link als Referenz nennen und Bewertungen, die der Kunde dafür abgibt, zu Werbezwecken nutzen. Der Kunde kann dem jederzeit in Textform widersprechen.

§ 9 Vertragsende

(1) Mit Vertragsende stellt der Anbieter die laufenden Leistungen ein. Einträge in Branchenverzeichnissen werden danach nicht weiter aktualisiert.

(2) Für Websites und Unterseiten, die der Anbieter betreibt, regelt der Vertrag die Möglichkeiten bei Vertragsende, insbesondere Weiterbetrieb und Übertragung. Die Rückgabe der DNS-Verwaltung nach § 5 Abs. 1 erfolgt in jedem Fall.

(3) Nach Vertragsende kann der Kunde verlangen, dass die während der Zusammenarbeit gespeicherten Daten gelöscht werden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Arglist und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Beschränkungen gelten auch für Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(4) Für die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit von Texten, Bildern und Rechtstexten (etwa Impressum, Datenschutzerklärung, AGB), die der Kunde bereitstellt oder freigibt, ist der Kunde verantwortlich. Der Anbieter leistet keine Rechtsberatung.

(5) Für Ausfälle von Drittanbietern, etwa Google, Hosting- oder DNS-Dienstleistern, haftet der Anbieter nur, soweit er sie zu vertreten hat.

§ 11 Datenschutz

(1) Beide Seiten beachten die geltenden Datenschutzvorschriften.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, etwa beim Betrieb von Websites oder Unterseiten, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Die Parteien schließen dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, der die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter nennt.

(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zur Datensicherheit.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen von Verträgen bedürfen der Textform.

(2) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Berlin.

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Atlas Marketing GmbH (Locally Visible)

Stand: 05.11.2026

Die Atlas Marketing GmbH, Goltzstrasse 13B, 10781 Berlin, vertreten durch den Geschäftsführer Jasper Dürr, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 228.247 B (nachfolgend „Anbieter“), erbringt unter der Marke Locally Visible Leistungen zur lokalen Suchmaschinenoptimierung und damit verbundene Leistungen, insbesondere die Betreuung von Google-Unternehmensprofilen, die Erstellung und den Betrieb von Websites und lokalen SEO-Unterseiten sowie Reporting. Verträge kommen direkt zwischen dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) und dem Anbieter zustande.

§ 1 Geltungsbereich und Fassung

(1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Anbieter und Kunde. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.

(2) Regelungen im Vertrag oder Angebot gehen diesen Geschäftsbedingungen vor. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

(3) Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss gültige Fassung. Jede Fassung trägt ein Datum („Stand“) und wird vom Anbieter archiviert. Online abrufbar ist die aktuelle Fassung, frühere Fassungen erhält der Kunde auf Anfrage.

(4) Änderungen dieser Geschäftsbedingungen bietet der Anbieter dem Kunden spätestens zwei Monate vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht vor dem Wirksamwerden in Textform widerspricht. Auf diese Folge und auf das Widerspruchsrecht weist der Anbieter im Änderungsangebot ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gilt die bisherige Fassung weiter.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt zustande durch die Buchungsbestätigung des Kunden im Portal des Anbieters, durch Unterzeichnung des Angebots oder durch Bestätigung des Angebots in Textform.

(2) Ist eine Probephase vereinbart, beginnt die Vertragslaufzeit mit deren Ende, sofern der Kunde nicht vorher in Textform widerspricht.

(3) Ein Widerrufsrecht besteht nicht.

§ 3 Leistungen des Anbieters

(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Vertrag oder Angebot. Leistungen, die dort nicht aufgeführt sind, werden gesondert vereinbart und nach vorherigem Angebot in Textform berechnet.

(2) Der Anbieter schuldet die vereinbarten Maßnahmen, nicht einen bestimmten Erfolg. Platzierungen in Suchmaschinen und die Darstellung bei Google hängen von Dritten ab, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(3) Bei der Betreuung von Google-Unternehmensprofilen übermittelt der Anbieter Beiträge im Auftrag des Kunden. Für Inhalte, die der Kunde vorgibt oder freigibt, ist der Kunde verantwortlich.

(4) Der Anbieter bietet Support per E-Mail und in eingeschränktem Umfang telefonisch.

(5) Der Anbieter darf zur Leistungserbringung Dienstleister einsetzen. Für Unterauftragsverarbeiter im Sinne des Datenschutzrechts gilt § 11.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Leistung nötigen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig bereit und benennt einen Ansprechpartner. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

(2) Der Kunde versichert, an den von ihm bereitgestellten Texten, Bildern, Logos und sonstigen Materialien die erforderlichen Rechte zu besitzen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesen Materialien oder auf vom Kunden veranlassten Inhalten beruhen.

§ 5 Websites, Unterseiten, Domain und Hosting

(1) Die Domain des Kunden bleibt Eigentum des Kunden und bei dessen Registrar. Übernimmt der Anbieter die DNS-Verwaltung, gibt er sie auf Verlangen des Kunden, spätestens aber bei Vertragsende, ohne zusätzliche Kosten zurück und übergibt eine vollständige Liste aller Einträge. Ein Zurückbehaltungsrecht an der Domain oder an ihren Einstellungen besteht nicht.

(2) Änderungen an DNS-Einstellungen, an Hosting oder Server des Kunden sowie die Installation von Plugins, Skripten oder Code auf Websites, die der Kunde selbst betreibt, nimmt der Anbieter nur nach vorheriger Zustimmung des Kunden in Textform vor.

(3) Betreibt der Anbieter Websites oder Unterseiten für den Kunden, erhält der Kunde einen eigenen Zugang zum bereitgestellten Content-Management-System. Einzelheiten zu Einbindung, Betrieb und Vertragsende regelt der Vertrag.

(4) Für die übrige Website des Kunden, ihr Hosting und ihre Inhalte ist der Kunde verantwortlich, soweit der Vertrag nichts anderes regelt.

(5) Websites und Unterseiten, die der Anbieter für den Kunden erstellt, gehören mit Inhalten, Bildern und Daten dem Kunden. Während der Zusammenarbeit liegen sie auf Konten des Anbieters. Nach Vertragsende überträgt der Anbieter sie auf Wunsch auf eigene Konten des Kunden, Preis und Umfang regelt der Vertrag. Am Quellcode erhält der Kunde ein Nutzungsrecht für seine eigene Website.

§ 6 Entgelt und Zahlung

(1) Die Entgelte ergeben sich aus dem Vertrag oder Angebot. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind mit Erhalt fällig. Der Kunde ist mit dem Versand elektronischer Rechnungen einverstanden.

(3) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, kann der Anbieter seine Leistungen sieben Tage nach erfolgloser Mahnung aussetzen. Es gelten die gesetzlichen Verzugszinsen von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz. Die Domain des Kunden und ihre Erreichbarkeit sind von einer Aussetzung ausgenommen.

(4) Der Anbieter kann laufende monatliche Entgelte höchstens einmal innerhalb von zwölf Monaten anpassen, wenn sich seine Kosten, etwa für Personal, Hosting, Drittanbieter oder Sicherheit, erhöhen. Er kündigt die Anpassung in Textform an. Übersteigt die Erhöhung die Entwicklung des Verbraucherpreisindex, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen. Auf dieses Recht weist der Anbieter in der Ankündigung hin.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Soweit der Vertrag nichts anderes regelt, beträgt die Laufzeit 12 Monate ab Vertragsbeginn. Sie verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von mindestens 30 Tagen vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.

(2) Die Kündigung bedarf der Textform. Eine E-Mail genügt.

(3) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Wird das Google-Unternehmensprofil des Kunden gesperrt oder entzieht der Kunde dem Anbieter während der Laufzeit den Zugriff darauf, bleibt die Zahlungspflicht bestehen, sofern der Anbieter die Sperrung nicht zu vertreten hat. Der Anbieter erbringt in diesem Fall die übrigen Leistungen weiter, soweit sie ohne den Zugriff möglich sind.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Software, Vorlagen, Layouts und Werkzeuge des Anbieters bleiben sein Eigentum, soweit § 5 Abs. 5 nichts anderes regelt. Rechte daran erhält der Kunde nur, soweit der Vertrag dies ausdrücklich regelt.

(2) An den für den Kunden erstellten Ergebnissen, insbesondere Texten, Bildern und Gestaltungen, erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für die eigenen Zwecke seines Unternehmens, auch über das Vertragsende hinaus.

(3) Vom Kunden bereitgestellte Materialien bleiben beim Kunden. Er räumt dem Anbieter daran ein einfaches Nutzungsrecht für die Zwecke des Vertrags ein, das mit Vertragsende erlischt.

(4) Der Anbieter darf den Kunden mit Namen, Logo und Link als Referenz nennen und Bewertungen, die der Kunde dafür abgibt, zu Werbezwecken nutzen. Der Kunde kann dem jederzeit in Textform widersprechen.

§ 9 Vertragsende

(1) Mit Vertragsende stellt der Anbieter die laufenden Leistungen ein. Einträge in Branchenverzeichnissen werden danach nicht weiter aktualisiert.

(2) Für Websites und Unterseiten, die der Anbieter betreibt, regelt der Vertrag die Möglichkeiten bei Vertragsende, insbesondere Weiterbetrieb und Übertragung. Die Rückgabe der DNS-Verwaltung nach § 5 Abs. 1 erfolgt in jedem Fall.

(3) Nach Vertragsende kann der Kunde verlangen, dass die während der Zusammenarbeit gespeicherten Daten gelöscht werden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Arglist und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Beschränkungen gelten auch für Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(4) Für die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit von Texten, Bildern und Rechtstexten (etwa Impressum, Datenschutzerklärung, AGB), die der Kunde bereitstellt oder freigibt, ist der Kunde verantwortlich. Der Anbieter leistet keine Rechtsberatung.

(5) Für Ausfälle von Drittanbietern, etwa Google, Hosting- oder DNS-Dienstleistern, haftet der Anbieter nur, soweit er sie zu vertreten hat.

§ 11 Datenschutz

(1) Beide Seiten beachten die geltenden Datenschutzvorschriften.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, etwa beim Betrieb von Websites oder Unterseiten, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Die Parteien schließen dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, der die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter nennt.

(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zur Datensicherheit.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen von Verträgen bedürfen der Textform.

(2) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Berlin.

‍